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Katastrophenschutz

Katastrophenschutzübung des Landesverbands Nordrhein

Veröffentlicht: 18.11.2025
Autor: Tim Grippekoven
Einsatzkräfte, Führungskräfte und Übungsleitung aus dem Bezirk Rhein-Erft-Kreis
Die Bootstrupps lassen Ihre Boote zu Wasser
Unser Hochwasserboot mit Tauchern in Vorbereitung auf einen Taucheinsatz direkt vom Boot
Die Führungsasistenten Dokumentieren die aktuelle Lage
Als Rückfallebene wird zusätzlich die Mittelübersicht auf einem Whiteboard geführt
Kräfte unseres Bezirks sichten und evakuieren Personen von einem Binnenschiff
Kräfte unseres Bezirks sichten und evakuieren Personen von einem Binnenschiff
Kräfte unseres Bezirks sichten und evakuieren Personen von einem Binnenschiff

Vom 14. bis 16. November 2025 fand in Rheinberg eine der umfassendsten Katastrophenschutzübungen des DLRG Landesverbands Nordrhein der letzten Jahre statt.

Unter realitätsnahen Bedingungen trainierten mehrere Wasserrettungszüge gemeinsam den Ernstfall. Der Bezirk Rhein-Erft-Kreis war dabei mit 16 Einsatzkräften aus den Ortsgruppen Bedburg, Bergheim, Brühl, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim und Wesseling hervorragend vertreten.

 

Umfangreiche Beteiligung unseres Bezirks

Für die Übung stellte der Bezirk zwei Einsatzfahrzeuge, zwei Rettungsboote sowie ein weiteres Fahrzeug zur Verfügung, das von der Übungsleitung genutzt wurde. Innerhalb des Wasserrettungszugs 5 (WRZ 5) besetzte der Bezirk zwei komplette Bootstrupps und entsandte zudem mehrere Führungskräfte für den Einsatzleitwagen (ELW) des Zugs.

Auch in der übergeordneten Führung waren Einsatzkräfte aus dem Rhein-Erft-Kreis maßgeblich eingebunden. Dort übernahmen sie als Führungsassistenten im ELW des Landesverbands zentrale koordinierende Aufgaben: Sie steuerten die Zusammenarbeit der Wasserrettungszüge, organisierten Nachforderungen und dokumentierten die Einsätze. Zusätzlich stellte der Bezirk Teile der Gesamtübungsleitung – ein Beleg für das hohe Vertrauen in die Führungs- und Fachkompetenz unserer Einsatzkräfte.

Ein weiteres Team aus dem Bezirk unterstützte das Presseteam des Landesverbands und sorgte durch Foto- und Videoaufnahmen für eine professionelle Dokumentation der gesamten Übung.

 

Anspruchsvolle Szenarien unter schwierigen Wetterbedingungen

Anhaltender Dauerregen, tiefer Schlamm und schlechte Sicht stellten alle beteiligten Kräfte vor besondere Herausforderungen. Dennoch konnten die beiden Szenarien – ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Pkw sowie ein gekentertes Binnenschiff – erfolgreich abgearbeitet werden. Die eingesetzten Einheiten retteten, versorgten und betreuten sämtliche Übungspatienten bis zur Übergabe an weitere Rettungsmittel.

Die realistische Darstellung der Lagen und die intensiven Bedingungen machten deutlich, wie wichtig regelmäßige Großübungen für den Katastrophenschutz sind. Sowohl das taktische Vorgehen als auch die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Ebenen konnten spürbar vertieft werden.

 

Leistungsfähige Kräfte – zuverlässiges Material

Die Übung hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Einsatzkräfte des Bezirk Rhein-Erft-Kreis auch unter schwierigen Bedingungen leistungsfähig, flexibel und einsatzerfahren handeln. Ebenso hat sich das hochwertige Material des Bezirks bewährt und seine Zuverlässigkeit unter Belastung unter Beweis gestellt.

Solche Übungen stärken nicht nur die Einsatzbereitschaft, sondern geben auch wertvolle Rückmeldungen, wo Abläufe verbessert oder technische Ausstattungen optimiert werden können.

 

Dank an alle Beteiligten

Der Bezirk Rhein-Erft-Kreis bedankt sich herzlich beim DLRG Landesverband Nordrhein sowie bei allen beteiligten Helferinnen und Helfern für die hervorragende Planung, Organisation und Durchführung dieser Großübung.

Ein besonderer Dank gilt unseren Einsatzkräften, die ein ganzes Wochenende im Dienst der Sicherheit standen – mit Durchhaltevermögen, Fachwissen und großem Engagement.

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