DLRG Jugendwachdienst 2008 im Rhein-Erft-Kreis
Am 23.08. und 24.08.2008 fand erneut der Jugendwachdienst, organisiert von Anke Peiffer (OG Bedburg), Michell Felten (OG Frechen), Klaus Kerstges (OG Brühl) und Simone Kerstges (Beauftrage Jugend Bezirk), statt. Als Location für diese Veranstaltung stand, wie auch schon im Vorjahr der Heider-Bergsee in Brühl zur Verfügung.
Ziel des Jugendwachdienstes ist es, Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren an den Rettungswachdienst in der DLRG heranzuführen. Die Teilnehmer sollten erfahren, wie ein Wachtag abläuft, wie man funkt, wie man Rettungsmittel benutzt und vieles mehr. Dabei sollte der Spaß nicht zu kurz kommen.
Nach der Ankunft an der Wachstation, stand erstmal das Kennen lernen der Teilnehmer auf dem Programm. Dies war nötig, da die Teilnehmer aus unterschiedlichen Ortsgruppen aus dem Bezirk kamen und sich zum großen Teil nicht kannten.
Im Anschluss daran, fanden mehrere Aktivitäten statt. So besichtigte ein Teil der Gruppe das Wachgebiet, während der sich schon mal um den Aufbau der Übernachtungsplätze kümmerte. Was auf einem Jugendwachdienst natürlich nicht fehlen darf, ist ein Mini-Erste-Hilfe-Kurs. Dies und viele andere interessante Vorträge fanden nach dem Mittagessen des ersten Tages statt. So stand zum Beispiel eine Einführung in das Funken auf dem Plan. Neben den ganzen Aktionen war natürlich auch genug Zeit für die freie Zeitgestaltung. Sehr beliebt war das Schwimmen mit und ohne Rettungsbrett im See. Denn der Wetter Gott meinte es gut mit uns, denn trotz der schlechten Vorhersage, schien die Sonne an den beiden Tagen. Das Wasser war zwar kalt, was aber nur die wenigsten zukünftigen Rettungsschwimmer davon abhielt, sich ins Wasser zu trauen. Nach einem ereignisreichen Tag gab es dann abends einen gemütlichen Ausklang.
Der nächste Tag war geprägt von Rettungsübungen. Wie die richtigen Wachgänger durften die Teilnehmer mit Funkgeräten am See auf Streife gehen. Dort warteten Opfer, welche eine Verletzung oder das Ertrinken simulierten. Es kam darauf an, das Gelernte vom Vortag nun anzuwenden und zu zeigen, dass man alles verstanden hat. Blutungen wurden gestillt, Personen wurden vor dem Ertrinken gerettet und Hitzeschläge wurden behandelt. Alle Teilnehmer stellten sich außergewöhnlich gut bei dieser Übung an. In Zukunft werden alle Badegäste im Rhein-Erft-Kreis ihr Vertrauen in die Rettungsschwimmer setzen können.Die Teilnehmer hatten viel Spaß während des Jugendwachdienstes.
Die Organisatoren bedanken sich bei allen, die Vorträge
vorbereitet und durchgeführt haben. Außerdem bedanken sie sich bei
allen anderen Helfern, die das Event zu dem gemacht haben, was es
war.
Simone Kerstges